Zunächst möchten wir eines klarstellen: Die Blutlaus (Dermanyssus gallinae) ist keine Laus, sondern eine Milbe. Deshalb wird sie auch Blutmilbe oder Vogelmilbe genannt. Sie ist ein Ektoparasit von Vögeln und gehört zur Gattung der Spinnentiere und zur Untergattung der Milben und Zecken. Beide unterscheiden sich schon allein dadurch, dass eine Laus 6 Beine und eine Milbe 8 Beine hat. Angesichts der geringen Größe der Blutmilben – bis 1/10 von 1 mm – ist diese Verwechslung, die im Laufe der Jahre entstand, keineswegs verwunderlich. Im Volksmund ist von „Blutlaus“ die Rede, korrekt ist aber Blutmilbe.  Eines steht jedoch fest: Mit Blutlaus und Blutmilbe sind dieselben lästigen Tierchen gemeint.

Wie gehen Blutmilben vor?

Tagsüber werden Sie wenig von ihnen bemerken. Das ist auch der Grund, weshalb Blutmilbenbefall im Stall sehr spät festgestellt wird. Blutläuse oder Blutmilben verstecken sich an allen möglichen Stellen: in Ritzen, Spalten, Löchern … Wenn Sie gut suchen, können Sie sie finden. Sie ähneln grauen oder roten Traubenbüscheln. Die Farbe hängt vom Tageszeitpunkt ab. Normalerweise sind sie grau, aber wenn sie sich mit Blut vollgesaugt haben, sind sie rot.

Sobald die Nacht angebrochen ist und ihre Hühner sich zum Schlafen begeben, kommen sie hervor. Millionen kleiner, kaum 0,1 mm großer Tierchen gehen zum Angriff auf ihre Beute über. Sie nisten sich in das Tier ein und beginnen ihre Mahlzeit. Der Schlaf Ihrer Hühner wird stark gestört, was ihnen viel Stress bereitet. Nach der Blutmahlzeit, wenn es zu dämmern beginnt, begeben sie sich wieder massenweise in ihr Versteck. Dort schlafen sie vor allem, verdauen das Blut und pflanzen sich fort.

Was sind die Folgen für Ihre Tiere?

An erster Stelle werden sie nur Stress empfinden. Sie werden feststellen, dass sich Ihre Hühner nicht mehr gern im Stall aufhalten. Einige weitere Angriffe der Blutläuse sorgen jedoch für viel weitreichendere Folgen. Ihre Hühner verlieren so viel Blut, dass sie an Blutarmut zu leiden beginnen. Und das sehen Sie: Aus vagen Beschwerden werden typische Symptome für Blutarmut. Wenn nicht eingegriffen wird, werden Ihre Tiere letztendlich an Stress, in Kombination mit Blutarmut, sterben. Weniger bekannt ist, dass Blutläuse auch Träger anderer Krankheitserreger sein und diese von einem Huhn auf ein anderes übertragen können. Bekannte Krankheitserreger sind beispielsweise das Newcastle-Disease-Virus, die Zoonose-Bakterie und Salmonella Gallinarum. Avimite hilft Ihnen bei der Behandlung oder Vorbeugung von Blutlausbefall.

Bloedluis verstopt zich overal waar het kan.Blutläuse verstecken sich überall dort, wo es geht.

Blutläuse bei Hühnern

Die größte Gruppe von Menschen, die mit Blutläusen oder Blutmilben konfrontiert werden, sind ohne Zweifel die Hühnerhalter. In den letzten Jahren erhielten wir sehr viele Fragen über Blutläuse aus dieser Gruppe. Es gibt sogar Hobby-Hühnerhalter, die wegen Blutlausbefall ihr Hobby aufgegeben haben, obwohl es ein schönes Hobby sein kann. Gegenwärtig sterben mehr Hühner durch Blutläuse – die stillen Töter – als durch Füchse.

Die Hühner sind unruhig auf ihren Sitzstangen, einige wollen sogar den Stall nicht mehr betreten. Halter finden keine frischen Eier mehr (Hühner legen wegen Stress keine Eier mehr), die roten Kämme verblassen und oft bekommen sie Diarrhö, weil Blutmilben die E.coli-Bakterie übertragen. Dadurch können sich Ihre Tiere auch schlecht fühlen und können sie krank sein. Weniger bekannt ist, dass Blutläuse auch Träger anderer Krankheitserreger sein und diese von einem Huhn auf ein anderes übertragen können, beispielsweise das Newcastle-Disease-Virus, die Zoonose-Bakterie und Salmonella Gallinarum. Es gibt wirklich nichts Gutes an Blutmilben oder Blutläusen.

Blutlaus oder Blutmilbe – was ist es? Ist es eine Vogelmilbe? Eine Hühnerlaus?

Es hat auch wenig Zweck, ein Jahr lang keine Hühner zu halten und dann wieder zu beginnen. Blutmilben können sehr viele Monate ohne frisches Blut überleben, sogar bei Frost. Nur einige wenige Blutmilben reichen aus, um innerhalb kürzester Zeit eine gigantisch große Kolonie zu bilden.

Jedes Jahr einen neuen Stall zu kaufen ist eine teure Angelegenheit.

Angeblich sollten folgende Mittel helfen: Sand als Bodenbedeckung, Aufhängen von Tabakstengeln im Hühnerstall, Ausbrennen von Ritzen mit Farbabbrenner (lebensgefährlich!), Dampfreinigung, Hochdruckreinigung, Tünchen der Wände, Zukitten aller Ritzen und Löcher, Sitzstangen mit Metallbügeln versehen (eventuell einreiben mit Heizöl) … Keines dieser Mittel hat sich jedoch wirklich bewährt. Man kann einige gut gemeinte Ratschläge befolgen, Stunden damit verbringen und eine vorübergehende Verbesserung bewirken, aber nach einem oder zwei Monaten wieder mit einem Massenbefall konfrontiert werden. Wir behaupten nicht, dass diese Mittel nicht wirken, wir betrachten sie jedoch alle als Flickwerk. Die einzig wirksame Art, Blutläuse loszuwerden, ist deren Bekämpfung. Bis vor kurzem war dies nur mit der „chemischen Keule“ möglich.

Chemische Produkte

Schließlich gibt es die echt chemischen Produkte, die gegen die Blutmilbe wirken. Ein einfaches Pulver oder klassisches Sprühmittel aus Ihrem lokalen Geschäft wird vielleicht ein wenig gegen gewöhnliche Milben wirken, gegen Blutmilben hilft dies jedoch überhaupt nicht. Diese Kosten können Sie sich sparen.

Beim Tierarzt können Sie Produkte kaufen, um in den Stall zu spritzen. Denken Sie aber auch an die Folgen. Sorgen Sie dafür, dass sich kein Huhn mehr im Stall befindet, bevor Sie mit dem Sprühen beginnen und denken Sie daran, dass eine Schutzbrille, Handschuhe und eine Mundmaske bei dieser Arbeit keineswegs ein überflüssiger Luxus sind. Die Blutmilben werden an allen Stellen, die Sie besprühen, sterben. Sorgen Sie dafür, dass Sie alle Ritzen und Löcher behandeln. Vergessen Sie auch die Sitzstangen und Legenester nicht. Auch das sollten Sie beachten: Das Produkt ist so giftig, dass Sie Ihre Eier in den ersten drei Wochen wegwerfen müssen (nicht für den Verzehr geeignet). Wenn dieses Produkt so giftig ist, kann man sich aber auch die Frage stellen, ob es für Ihre Hühner gesund ist.

Auch wir waren verzweifelt und machten uns auf die Suche nach einer Lösung. Unsere Anforderungen waren deutlich: nicht giftig, 100 % biologisch, leicht zu verwenden und wirksam gegen Blutläuse. Wir haben lange gesucht, aber nichts gefunden.

Dann mussten wir eben selbst das richtige Mittel auf den Markt bringen! Nicht nur für uns selbst, sondern auch um den vielen Menschen, die mit den gleichen Problemen konfrontiert werden und ein geeignetes Mittel suchen, eine Lösung anbieten zu können!

Blutläuse bei anderen Vögeln und Tieren

Auch viele andere Tiere, außer Hühnern, können von Blutläusen oder Blutmilben befallen werden. Wir stellten bereits einen Befall bei Vögeln fest, aber auch mit Nagetieren und sogar Reptilien hat man sich an uns gewandt!

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In den vergangenen 3 bis 4 Jahren hat es keinen Spaß mehr gemacht, Tiere zu halten: Egal, wie viel Mühe Sie sich geben, die Blutmilben lassen sich nicht draußen halten.
Sobald sie einen Stall befallen haben, ist es eine enorme Arbeit, sie zu entfernen.

 

Mit unserem Produkt, Avimite, konnten wir jedoch auch unseren Vogelfreunden helfen. Kanarienvögel, Raubvögel, Papageien, Tauben, Enten, Puten … Für alle diese Vogelarten können Sie unser Produkt mit der gleichen Dosierung wie bei unseren Hühnern verwenden. Avimite ist 100 % biologisch und hat deshalb überhaupt keinen Einfluss auf die Mauser, Aufzucht, Leistungen, Farbe oder was auch immer. Aber auch hier gilt: Es ist besser, mit Avimite zu beginnen, bevor es zu einem Blutlausbefall kommt. Vorbeugungsmaßnahmen sind immer noch die beste Garantie, um Ihre Tiere vor Blutläusen zu schützen. Vorbeugen ist also auch hier besser als heilen.

 

Wenn Sie dennoch Blutlausbefall bei Ihren Vögeln festgestellt haben, verfahren Sie genauso wie bei Hühnern: 7 Tage nacheinander Avimite in das Trinkwasser geben, danach 5 Wochen einmal pro Woche und anschließend eine Erhaltungsdosis einmal pro Monat. Auch hier gilt als Dosis: 3 ml Avimite auf 4 Liter Wasser. Wenn Sie nur wenige Vögel haben, können Sie selbstverständlich auch 2 Liter Wasser mit 1,5 ml Avimite zubereiten.

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Leider wurde unser Produkt, Avimite, weder an Nagetieren noch Reptilien getestet. Wir arbeiten daran, auch für diese Tiere schnell eine Lösung anbieten zu können! Wir sind jedoch davon überzeugt, dass unser Produkt weder Schadstoffe für Nagetiere noch für Reptilien enthält. Wir hören auch immer mehr, dass Zecken bei Tieren verschwinden, denen Avimite verabreicht wird. Vielversprechend also!